Das Programm
08:30
Einlass
- | Wandelhalle |
10:30
Pause
- | Wandelhalle |
Poster und Stände
11:00
Vom Satellitenbild zur Verwaltungsentscheidung: Geo- und Fernerkundungsdaten wirksam in Kommunen nutzen
- | Ratsplenarsaal | Deutsch
Kommunale Verwaltungen stehen vor großen Herausforderungen: Klimaanpassung, der Schutz kritischer Infrastruktur, nachhaltiges Flächenmanagement und zugleich immer knapper werdende Budgets. In dieser Fachsession möchten wir der Frage nachgehen, wie Erdbeobachtungsdaten und -Dienste dazu beitragen können, kommunale Aufgaben nachhaltiger, effizienter und wirtschaftlicher umzusetzen. Vorgestellt werden die Projekte CoKliP und UrbanGreenEye. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele wird gezeigt, wie die Projekte Kommunen bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen und eine verbesserte Datengrundlage für Planung, Monitoring und Klimaanpassung schaffen können.
- Christian Steffens (EurA AG): Copernicus für Kommunen: Fernerkundung und Copernicus zur Unterstützung kommunaler Aufgaben
- Julius Knopp (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ): Vorstellung Projekt CoKliP und Grünraum in der Stadt
- Stefan Heiland (Stadt Leipzig) und Viktoria Engnath (Stadt Leipzig): UrbanGreenEye – Fernerkundung in der kommunalen Praxis
12:30
Mittagessen
- | Wandelhalle |
Poster und Stände
13:30
Zwischen Datenmodell und Stadtrealität: Urbane Digitale Zwillinge als Instrumente einer Smart-Klima-Strategie
- | Ratsplenarsaal | Deutsch
Chair:
Dr. Camilla Wanckel
(RIFS Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ) und
Philipp Offermann
(Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH)
Urbane Digitale Zwillinge (UDZ) sind ein etabliertes Element der Stadt- und Raumplanung, um komplexe städtische Systeme datenbasiert abzubilden, Wechselwirkungen sichtbar zu machen und Entscheidungsprozesse fundierter sowie effizienter zu gestalten. Doch im Aufbau und der Gestaltung eines spezifischen Zwillings müssen viele Abwägungen getroffen werden, etwa zu Datenquellen, Modellierung, Nachnutzung, Interoperabilität. Anhand von aktuellen Forschungen und zwei konkreten Praxisbeispielen wird das Panel einen ganzen Lebenszyklus des Digitalen Zwillings durchsprechen: Wie kann eine Stadt anfangen, datengetriebene Klimaanpassung oder Klimaschutz zu betreiben? Wie kommt die Stadt Leipzig von ihrem Energiezwilling zu Fernerkundungsdaten? Und wie betreibt die Stadt Speyer ihre evidenzbasierte Stadtplanung auf Basis ihres 3D-Stadtmodells? Vor allem verstehen sich die Inputs aber als Grundlage für ausgiebige Diskussionen einzelner Themen mit den Expert:innen aus Forschung und Stadtplanung. Die Rahmung erfolgt im Kontext der aktuellen Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zur Planungsbeschleunigung für die Klimaanpassung. https://www.fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/planungsbeschleunigung-fuer-die-klimaanpassung.php
- Fabio Botta (Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V.): Smart-Klima-City-Analyse für die Stadt Leipzig - Kategorisierung und Priorisierung von Grundlagen- und Schlüsselmaßnahmen
- Julia Schließauf (Referat Digitale Stadt, Stadt Leipzig) und Julius Knopp (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ): Planungsbeschleunigung durch Digitale Zwillinge: Vom Energiezwilling zur Klimazwilling (CoKLIP)
- Björn Freitag (Stadt Speyer): Vom 3D-Stadtmodell zur evidenzbasierten Planung: Wie der Digitale Zwilling Speyer Forschung in kommunale Praxis übersetzt
15:00
Pause
- | Wandelhalle |
Poster und Stände
15:30
Digitale Gestaltung des urbanen Raums Leipzigs – diGuRaL (nicht öffentlich)
- | Ratsplenarsaal | Deutsch